WDR Lokalzeit Dortmund vom 06.06.2018

Alpencrosser/innen “live” in der WDR Lokalzeit

Nur einen Tag nach ihrem erfolgreichen Alpencross und nach der Rückankunft in Witten waren die Alpencrosser/innen zu Gast bei der WDR Lokalzeit Dortmund. Am gestrigen Mittwochabend trafen sich Johanna, Dylan, Kay und Herr Bockelbrink im WDR Landesstudio in Dortmund. Die Lokalzeit Dortmund lud einen Teil der Alpencrosscrew in die “Lokalzeit Dortmund” ein.

Nach einer interessanten Führung durch das WDR Landesstudio durften die Alpencrosser/innen den Bericht über die Alpenüberquerung schon vorab auf dem Großbildschirm anschauen. Danach standen die Vorbereitungen auf die Livesendung an: Maske, Stellprobe, Kennenlernen der Moderatorin und des WDR-Teams, …

Um 19.30 Uhr begann dann die Lokalzeit Dortmund. Leicht aufgeregt und angespannt warteten wir auf Johannas Einsatz. Gegen 19.40 Uhr war es dann soweit – Johanna stand nach dem Bericht Rede und Antwort und machte dabei eine glänzende Figur.

ALPENCROSS 2018 – We made it!

Yes!

Angekommen im Hotel und wir wissen, dass es morgen zurück geht (Leider!).

Heute morgen sind wir unsere letzte Etappe mit knackigen 900 Höhenmeter angetreten. Es ging gleich um 9.00 Uhr direkt steil bergauf und das sollte sich in den nächsten 3 Stunden auch nicht ändern. Allerdings legten wir immer mal eine Pause ein, um auf nicht so schnelle Leute zu warten (Max, du Laufbursche). Gestärkt ging es dann immer weitere Berge hinauf, aber wir wussten, dass wir die Berge auch wieder runter fahren würden.

Mit Motivation und Vorfreude auf den Gardasee traten wir die letzten paar Kilometer ordentlich in die Pedale. Der Regen hielt uns nicht auf und wir fuhren mit großer Freude durch die Pfützen (lecker Dreckswasser). Wir besprachen kurz die Filmszenen, die Dylan mit der “GoPro “aufnahm. Am Gardasee endlich angekommen, nach 6 Etappen, sprangen wir mit einem waghalsigen Sprung alle zusammen in den See. Geduscht und fertig gemacht! Wir genießen jetzt noch den Abend in Torbole am Gardasee – JUHUUUU!

Fazit:

Es war ein unglaubliches Erlebnis, dass wir so niemals vergessen werden. Wir haben so viel von Österreich und Italien gesehen und so viel aktiv erlebt, dass es zu einem unbeschreiblichem Erlebnis wurde. Alle Erwartungen wurden übertroffen, sei es von dem Panorama her oder von der körperlichen Kondition. Einfach mega! Danke für dieses unvergessliche Projekt! Danke an die Eltern, die uns tagtäglich begleitet haben und uns verpflegt und uns unterstützt haben! Das größte Dankeschön geht natürlich an Herrn Bockelbrink, der dieses Projekt ins Leben gerufen hat! Ohne unsere Sponsoren wäre dieser Alpencross nicht zustande gekommen!  DANKE für die finanzielle Unterstützung.

Und noch was…

Ihr möchtet mehr vom Alpencross 2018 sehen? Bilder, Videos, Erlebnisse? Meldet euch hier bis Freitag, 08.06.2018 zu unserem Präsentationsabend an!

 

 

Vielen Dank!

90 km auf den Dünen

Die Oberschenkel brennen!

Die 90 km radelten wir heute mit einem Gegenwind, den man sonst nur in Holland kennt. Es war unfassbar anstrengend mit Gegenwind die ganze zeit bei 25° in der Sonne ohne Schatten 25 km/h zu fahren. Aber nach einer kleinen Abkühlung im See (Kalterersee See) waren wir wieder fresh unterwegs. Es ist Zeit für ein kleines Zwischenfazit. In dieser Zeit haben wir viele nette Menschen kennengelernt, die sehr höflich und zuvorkommend waren, jedoch muss man sagen, dass nicht alle Menschen so freundlich zu uns sind. Aber trotzdem haben wir gute Laune und Spaß. Die letzten km nach der Pause waren echt heftig anstrengend. Aber wie haben auch dies gemeistert. Es war so warm, dass wir nichts mehr im Kopf hatten (meine Hände sind so müde und mein Arsch tut schrecklich weh, ob ich sitze oder stehe. Keinen Schritt fahr ich mehr weiter setzt mich hier auf diesen Stein.. Ach, ich hoffe lieber Bockel, ihnen fällt jetzt ganz schnell was ein, denn sonst kolabier ich hier in dieser Stadt). Angekommen im Hostel haben wir innerhalb von 30 Minuten geduscht, jetzt sitzen wir beim Essen und lassen uns Nudeln schmecken. 

Jetzt nur noch eine – Gardasee wie kommen!

 

4. Etappe – They see us rollin‘

Die vierte Etappe – und eine mit der entspanntesten Etappen – fuhren wir heute. Mit nur 250 Höhenmetern und 80 km ging es für uns gechillt zum nächsten Übernachtungsor  nach Terlan. Wir starteten wie jeden Morgen um 9:30 Uhr am Hotel, dort rollten wir bergab durchs Vinschgau durch unzählige Obstplantagen. Vorbei an Flüssen und Wäldern legten wir nach 25 km eine kleine Pause ein, in der sich einige Schüler mit den grasenen Schafen anfreundete (Jojo, du Schafsflüsterin). Unsere eigentliche und richtige Pause legten wir auf einem Parkplatz (DANKE für die Erlaubnis/Rafting Adventure Beachbar Südtirol) ein. Wir snakten ein paar Tomaten und belegte Brote. Dank “unseres” Physioterapeuten wurden unsere Gelenke und Knochen wieder an den richtigen Ort gerückt (Gerd Appuhn). Im Anschluss ging es wieder los, die Hälfte war geschafft und wir mussten somit nur noch 40km radeln. In Meran wurde die Luft ein wenig stickig und schwüler, deswegen waren wir heilfroh, dass wir nach einer insgesamt 7-stündiger Fahrt in unserem „Hotel“ angekommen sind.

Wir kommen gerade von einem sehr leckeren Abendessen und spielen jetzt noch ein wenig Uno.

Und dann “nur” noch zwei Etappen! Wir können den Gardasee schon “riechen”. Die Vorfreude ist riesig – wir können den Alpencross 2018 wirklich schaffen?!

 

Königsetappe – Yes we can!

Die Königsetappe stand uns heute am dritten Tag bevor. Früh morgens ging es mit den Bikes los, erst ein paar Meter geradeaus, dann in einen Wald und natürlich bergauf. Die Oberschenkel schmerzten uns schon nach den ersten paar Höhenmetern, aber es wurde wie immer  nicht aufgegeben, sondern kräftig weiter in die Pedale getreten. Die Grenze zur Schweiz überquerten wir und fuhren nach 2 min erneut über die Grenze zurück nach Österreich. Bis nach Nauders fuhren wir insgesamt 11 Serpentinen hoch. Dazwischen legten wir ein zwei Pausen ein, um auf die Langsameren zu warten oder um uns einen Schluck Cola zu genehmigen. Unser Versorgungsteam ist einfach Weltklasse und stärkt uns  immer wieder zum richtigen Zeitpunkt. Oben angekommen in Nauders hieß es erst einmal durchatmen und den Berg wieder auf der anderen Seite runter fahren. Im Anschluss sind wir größtenteils bergab zum Reschensee gefahren, um dort unsere richtige Mittagspause zu machen und ein wenig zu schwimmen. Ein Paar von uns zogen sich schnell um und schwammen ein im See, die Anderen machten ein schattiges Päuschen. Nach einer kleinen Erfrischung mussten wir noch ca. 30 km fahren, JUHUUUU bergab (Hugo, Maurice ….70 km/h). Ein Eis genehmigten wir uns nach einer ca. 1-stündigen Fahrt (Danke liebe Unterstützer/innen!). Bis zum Hotel war es nicht mehr lange. Jetzt sind wir froh, dass wir die schwerste Etappe von Pfunds bis nach Prad, mit 920 Höhenmeter und 60km Strecke geschafft haben.